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Die rigide Politik, die sich in der Krise bewährte,
sollte fortgeführt werden. Durch das Betreiben der Sans-
culotten kam es im September 1793 zur Aufwiegelung der
Massen und zur Besetzung des Konventes. Der Konvent
sah sich gezwungen, den Forderungen der Sansculotten
nachzugeben und betonte die Notwendigkeit eines
‚Revolutionären Terrors‘ zur Sicherung des Staates:
Der Wohlfahrtsausschuss verlangte die Festsetzung der
Lebensmittelpreise, wodurch die Bauern gezwungen wur-
den, ihre Waren unter Wert zu verkaufen. Das Besitz-
recht wurde eingeschränkt, Enteignungen durchgeführt.
Es begann das verhängnisvolle Wirken der Tribunale,
die sich in der ersten Phase gegen die ‚Feuillants‘,
dann gegen die Vertreter der Mittelschicht – die ‚Giron-
disten‘ – wandten. Die liberalen Interessen kumulierten
mit dem Selbstbewusststein der Bürger, die nicht bereit
waren die Zwangsmaßnahmen mitzutragen. Nach der ge-
glückten Abwehr der Gefahren, war das radikale Agieren
nicht länger angebracht, doch das Ziel einer konsequenten
Egalisierung veranlasste den Wohlfahrtsausschuss, unter
dem Vorsitz des Advokaten Robespierre, die gewaltsame
Politik fortzuführen.
Machterhalt und Selbstgewissheit waren primäre Hand-
lungsmaxime, die politische Überzeugung der Akteure
war sekundär. Die Regierung liquidierte Gegner, die
radikal-demokratisch (‚Cordeliers‘) und gemäßigt
dachten (Danton).
Ein fehlgeschlagener Anschlag auf Robespierre gab
Anlass zur Verschärfung des Terrors, die vom 10.6. bis
zum 27.08.1794 dauerte.
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