Einleitung
Prägende Einflüsse
Kirche/Staat
Das Gemeinwohl
Franz. Okkupation
Paris-Reise (1799)
Paris-Bekehrung
Selbstfindung
Staat mit Seele
Gegen Napoleon
Vision Europa
Konsensgesellschaft
Das Alte reformieren
Leistungsprinzip
Parlamentarismus
Epilog

QUELLENANGABEN:

IMPRESSUM
GÖRRES-DAS BUCH


Görres forderte die Trennung von Staat und Kirche.
Ihre Ablösung von der realen Staatsmacht, werde
beiden nutzen:
In einem System der Vermischung sei Religion gegen
die Idee der bürgerlichen Gesellschaft gerichtet und ihr
Fortschreiten werde behindert.
Ebenso die Akzeptanz der christlichen Lehre bei den
Gebildeten, obwohl die Botschaft der Christen die
Freiheit sei.
Görres glaubte, dass sich die Kirche unglaubwürdig
mache. Um Schaden von sich zu wenden müsse die
Emanzipation der Religion vorangetrieben werden.
Wenn Sie vom Absolutismus abhinge, könne sie
keineswegs als moralische Instanz gelten. Da Religion
Gemeinsinn schaffe, könne es kein funktionierendes
Gemeinwesen ohne sie geben.
Der Zusammenhalt im Geist der Nächstenliebe sei
nötig, um das bestehende System und das dynastische
Eigeninteresse auszuhebeln. Religion werde miss-
braucht, sobald sie mit einem Herrschaftssystem
verbunden sei, so dass sie „zum Deckmantel für Hab-
sucht und böse Leidenschaften“ werde.
Die Kirche mache sich schuldig, sofern sie dulde, dass
Herrschende persönliche Machtinteressen und nicht die
Anliegen aller Menschen verfolgen. Die fehlende
Zuwendung und die Nichtbeachtung der Bedürfnisse
könne die Kirche, in ihrer selbst gewählten Gefangen-
schaft nicht abfangen. Das habe zur Konsequenz,
dass sie als Autorität fehle.


 




Exk.1

Exk.2