Einleitung
Prägende Einflüsse
Kirche/Staat
Das Gemeinwohl
Franz. Okkupation
Paris-Reise (1799)
Paris-Bekehrung
Selbstfindung
Staat mit Seele
Gegen Napoleon
Vision Europa
Konsensgesellschaft
Das Alte reformieren
Leistungsprinzip
Parlamentarismus
Epilog

QUELLENANGABEN:

IMPRESSUM
GÖRRES-DAS BUCH


Görres’ Lehrberuf in der Naturwissenschaft ging einher
mit einem Studium anderer Disziplinen, das sich durch
Autodidaktik und große Betriebsamkeit auszeichnete.
In seiner Freizeit rezipierte Görres die Geschichte des
Mittelalters, Literatur und altdeutsche Poesie.
Die Kraft des Gefühls, die Sprache, die Musik und die
Kunst würden es möglich machen, das Wahre und das
Gute in sich zu entdecken und handlungsfähig zu werden.
Die Suche war für Görres metaphysisch. Der Mensch
finde zu sich selbst und zur Gottheit, dessen Abbild er
sei. Die Mythen waren für Görres Ausdruck dieser Suche:
Schon die junge Menschheit habe die Geheimnisse des
Göttlichen erblickt und am reinsten erhalten.
Infolge dieser Überzeugung erforschte er die Sagen
der asiatischen Welt und lernte Persisch und Sanskrit.
1806 begann Görres an der Universität Heidelberg philo-
logische und philosophische Vor lesungen zu halten.
In Heidelberg lernte er Clemens Brentano und Achim von
Arnim kennen. Unter dem Einfluss der Romantiker sah er
sich in seiner Auffassung bestätigt, dass die Besinnung auf
das Geistige, ebenso wie die geteilte Überzeugung, Gemein-
sinn schaffe.
In dieser Epoche ist eine Entwicklung festzustellen, an
der auch Görres teilnahm:
Ein Teil der Bildungsgesellschaft, hatte sich der
Romantik zugewandt und nutzte die Poesie der
deutschen Sprache, um sich von der Fremdherrschaft
abzugrenzen.
Das Bildungsbürgertum verneinte inzwischen den „fran-
zösisch-rationalen Geist“, der zunehmend kalt und
militaristisch wirkte.


 




Exk.1

Exk.2